Heute habe ich beim Nachtwächter folgenden Beitrag oder vielmehr Brief von Stefan Niggemeier an Greenpeace gefunden:

Greenpeace geht ein Licht aus

Wir haben hier in Aachen so eine kostenlose Mittwochs- und Sonntagszeitung, wie es sie wohl überall in Deutschland gibt. Die hat eine Rubrik “Apropos”, unterteilt in “Es freut uns” und “Es ärgert uns”. Normalerweise stehen gerade in “Es ärgert uns” alberne Sachen die von einem garstigem Nachbarn hätten notiert werden können, aber die Tage haben sie mal einen Volltreffer gelandet:

Immer mehr Cafes und Restaurants in Aachen haben jetzt zum Winter wieder ihre Heizstrahler ausgepackt, damit man auch mitten im Schneegestöber überteuerten Kaffee für 4EUR+ trinken kann. Komisch, früher taten es auch Decken… Schnapps soll auch helfen, habe ich mir sagen lassen.

Damit nicht genug der Absurditäten. Mir ist der ganze Budenzauber bereits vor erwähntem “Apropos” Artikel aufgefallen, weil die Teile ja nicht nur Nachmittags zur Hauptverkehrszeit an sind, nein, die werden zur Sicherheit bereits gegen 8 Uhr morgens angemacht. Ob man damit den Marktplatz versucht zu heizen? Ich weiß es nicht…

Solange Geschäftsleute diese Kapriolen machen, nur um ein Maximum an Umsatz zu generieren, solange kann sich das gemeine Volk gut und gerne mit beschissenen 5 Minuten Aktionen wie dieser “Licht aus, damit allen ein Licht aufgeht!” Geschichte (Link zur Aktion, u.a. Bild, Greenpeace) bestätigen und sich danach Gott weiß wie gut fühlen und seinen “Beitrag” für die Umwelt mit einem schönen Latte auf dem Marktplatz unterm Heizstrahler feiern.