25. August 2010

Bela B. y Los Helmstedt: Headliner der Herzen

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Ich finde Belas Post auf bela-b.de so schön, dass ich ihn gerne fast zur Gänze zitieren möchte (u.a. auch, weil der Permalink fehlt):

Wir haben viele neue und sehr viele bekannte Gesichter gesehen, dieses Jahr! Wir haben mit euch noch viel intensiver gefeiert als auf der Tour letzten Winter.
Wir haben bewiesen, dass wir sowohl als Headliner als auch als vor-vor-vor-vorletzte Band eine gute Figur machen, selbst wenn Arschloch-Crews wie die von BLINK 182 oder die von PLACEBO ihre Anlagen während unseren Shows checken mussten ( aber man trifft sich immer zwei mal ,Freunde!).
Wir haben auf den diesjährigen Konzerten noch mehr Spass gehabt, als schon letztes Jahr.
Demnächst wird unser Auftritt vom AREA 4 als ROCKPALAST-Aufzeichnung ausgestrahlt, da kann sich jeder, der´s verpasst hat, selbst ein Bild machen.
Das Leben ist soooo schön……………..wenn es doch nur noch ein paar Konzerte mehr wären….

Ich liebe Euch!

Bela

Schön, wenn Musiker das noch so sehen und schön, wenn man das Gefühl hat, es ist ihnen auch so gemeint.

Ich freu mich jetzt schon auf die Rockpalast Aufzeichnung vom AREA 4 und bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit der am Freitag, 27. August, erscheinenden neuen Single In diesem Leben.

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9. August 2010

Einkaufszettel

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Dieses Jahr erscheinen ja doch noch ein paar Alben, die mich reizen… Direkt mal einen Einkaufszettel schreiben:

  • 13.08: Iron Maiden – The Final Frontier
  • 20.08: Apocalyptica – 7th Symphony
  • 27.08: Hellsongs – Minor Misdemeanors
  • 10.09: Grinderman – Grinderman 2
  • 17.09: Serj Tankian – Imperfect Harmonies

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7. August 2010

5 Jahre

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Schon wieder ein Post mit einem Zeitraum im Titel: 5 Jahre.

07. August 2005   07. August 2006   07. August 2007
07. August 2008   07. August 2009   07. August 2010

Vor 5 Jahren habe ich im August 2005 mein Projekt Daily Fratze begonnen. MC Winkel hatte damals die Idee, nachdem er einige amerikanische Fratzenschneider gesehen hatte. Mittlerweile haben einige Menschen diese Idee aufgegriffen und mit Daily Booth hat es neulich sogar ein Network zu diesem Meme in die L.A. Times geschafft.

Über Daily Fratze wurde ebenfalls häufig berichtet. Das schöne Interview auf 1Live ist leider wegen dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag nicht mehr im Netz zu finden (Mehr Informationen über den Unsinn, warum öffentlich-rechtliche Sender ihre mit unseren Gebühren finanzierten Archive löschen müssen, findet ihr hier), meinen Artikel im Railsway Magazin habe ich zum Glück selber archiviert.

michael@dailyfratze 2005

2005 (Klicken zum Vergrößern)

Ich sehe uns (die Idee “tägliche Fratze” im allgemeinen und mein persönliches Projekt im speziellen), zusammen mit den Twins und Markus, als Pioniere dieser Idee, zumindestens im deutschsprachigem Raum.

Von den damaligen Fratzenschneidern sind, wenn ich das richtig überblicke, außer MC Winkel und mir selber keiner mehr übrig geblieben.

Bereits Anfang 2004 hatte ich einige Bilder im stillen Kämmerlein gemacht, aber kurz darauf das Interesse wieder verloren. Diesmal wollte ich es “richtig” machen und entwarf ein erstes Skript, das mir die Aktualisierung der Seite sehr einfach machte.

michael@dailyfratze 2006

2006 (Klicken zum Vergrößern)

Im September 2005, im ersten Monat Daily Fratze, gab es für mich ein einschneidendes Erlebnis: Ich erkrankte an Krebs und einer meiner ersten Gedanken war: “Toll, das war es also mit einem langen, täglichen Fotoprojekt”.

Wie man sieht, ist alles anders gekommen. Mittlerweile habe ich meine langjährige Freundin geheiratet und habe eine tollen Sohn. Alles das und viel mehr habe ich in den vergangenen 5 Jahren auf Daily Fratze dokumentiert.

Für mich steht fest: Hätte ich einen Tag vergessen, wäre das Projekt für mich beendet gewesen.

michael@dailyfratze 2007

2007 (Klicken zum Vergrößern)

Daily Fratze ist seit langem schon nicht mehr “meine” tägliche Fratze, sondern eine kleine, aber feine Community, die ich lange vor Daily Booth und Daily Mughshot aufgebaut habe. Sicherlich, in Zeiten von sozialen Netzwerken mit Millionen von Usern klingt es vermessen, bei rund 30 aktiven Teilnehmern noch von Netzwerk zu sprechen, aber ich tu es trotzdem.

Bei Daily Fratze habe ich das gute Gefühl, die Leute dort tatsächlich als Freunde bezeichnen zu können und diesen Begriff nicht inflationär zu gebrauchen. Wenn ich dafür einen Beweis bräuchte, so müsste ich mir nur die bisherigen Daily Fratze Treffen noch einmal ansehen: 2007, 2008 und 2009.

In einem langem Telefongespräch in den letzten Tagen viel das Wort “Vertrauen”. Ich fand das richtig toll: Man hat sich kennen gelernt und vertraut sich.

michael@dailyfratze 2008

2008 (Klicken zum Vergrößern)

5 Jahre ein tägliches Foto. Was es mir gebracht hat? Ich habe ein für mich sehr wertvolles, visuelles Tagebuch geschaffen, ich habe tatsächlich echte, neue Freunde kennen gelernt und ebenfalls wertvolle Erfahrungen gemacht, sei es jetzt technischer Natur (Entwicklung einer komplexen Webanwendung und Administration verschiedener Linuxserver, Skalierung und Backup) als auch sozialer Art.

Wird es weitere 5 Jahre geben? Sicherlich. Für mich besteht keinerlei Grund, das Projekt abzubrechen, ganz im Gegenteil. Mein Leben hat in den letzten Monaten mit und durch meinen Sohn ein ganz neues Tempo aufgenommen und ich bin sehr froh, das in dieser Form für uns dokumentieren zu können.

Das einzige, das ich manchmal etwas schade finde, dass Daily Fratze für mich einen super Funktionsstand erreicht habe und die Neuentwicklung zur Zeit etwas gebremst ist. Aber anderseits, in den letzten Woche fehlte mir sogar die Zeit, mich intensiver mit Rails 3 zu beschäftigen. Und was das Layout angeht: Ich CSS Legastheniker bin immer sehr froh, wenn ich etwas funktionelles erstellt habe und das muss dann meistens mehrere Jahre herhalten (siehe Planet-Punk ;) ).

michael@dailyfratze 2009

2009 (Klicken zum Vergrößern)

Stichwort Privacy: Am heutigen 7. August stehen 1827 Bilder von mir im Internet. Diese Bilder habe ich allerdings sehr bewußt ins Internet geladen. Einige Bilder sind dabei, auf denen ich mich zum Beispiel gerade gut auf einem Musikfestival amüsiere oder wo ich gerade ein Bier in der Hand habe. Wenn diese Bilder mich bei einem potentiellen Arbeitgeber diskriminieren würden: So sei es halt. Einzelne Bilder sind nur ein Ausschnitt des Ganzen und das Ganze ist ebenfalls dokumentiert.

Sollte ich es irgendwann leid sein, so habe ich das beruhigende Gefühl, dass die Originale der Bilder alle auf meinem Server gehostet werden und ich sie von jetzt auf gleich löschen kann und mir auch sicher sein kann, dass sie gelöscht sind. Sicherlich wird es im einen oder anderen Googlecache Kopien geben, aber das nehme ich in Kauf.

Letzten Endes gilt: Wenn ich nicht möchte, das sich im Internet etwas verbreitet, dann darf ich es erst gar nicht einstellen und so bin ich auch bei der Bildauswahl vorgegangen.

Eine Ausnahme von der Regel gibt es natürlich immer: Auf Youtube ist ein Video der ersten 1000 Tage Daily Fratze seit Mai 2008 verfügbar: 1000 days.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin froh, dieses Projekt für mich und für einige andere Fratzenschneider ins Leben gerufen zu haben. Mein Leben wurde dadurch bereichert und ich hoffe, es geht einigen anderen auf Daily Fratze genauso und sie werden sich in einigen Jahren über ihr “Tagebuch” genauso freuen.

michael@dailyfratze 2010

2010 (Klicken zum Vergrößern)

An dieser Stelle Danke und viele Grüße an alle, die mein Projekt Daily Fratze auf die eine oder andere Art unterstützen, mitmachen oder einfach nur zuschauen. Mehr dazu im entsprechenden Post 5 Jahre auf Daily Fratze selber.

Falls jemand Lust hat, in irgendeiner Form über Daily Fratze zu berichten, ich stehe jederzeit gerne zur Verfügung.

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3. August 2010

NIN feat. David Bowie – Hurt

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Hach, Bowie macht immer noch die geilsten Duette, absolute Gänsehautperformance: NIИ feat. David Bowie – Hurt

Absolut zum Tag passend eben in tante’s Suppe gefunden.

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2. August 2010

“Kinderkacke”

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Vor einigen Tage habe ich das Buch “Kinderkacke” des Autorenduos Julia Heilmann und Thomas Lindemann gelesen. Dieses Buch hat meine Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Wenn man ein bisschen googled, findet man schnell die Facebookseite der Autoren und diverse Inhaltsangaben.

Ein Zitat aus dem Cover:

“Es ist oft scheiße mit Kindern – und Elternsein ist oft kacke. Wer sagt, das sei nicht so, der lügt. Diese Wahrheit auszusprechen, macht es leichter, denn keiner braucht Klischees.”

Es wird in der Werbung und im Klappentext permanent betont, wie wichtig Ehrlichkeit ist und warum die Autoren, Eltern zweier Kinder, dieses Buch geschrieben haben.

Um mit dem positiven anzufangen: Es gibt einige Stellen, zu denen ich den Autoren beipflichte: Im öffentlichen Raum ist viel zu wenig Raum für Kinder, Gesetzgebungen bzgl. Kindertagesstättenplätze und Kindergartenplätze ein Witz und die Suche nach Vorbildern, für Eltern und für Kinder, gestaltet sich schwierig.

Ich nehme, trotz meiner nachfolgenden Bewertung, etwas für mich mit: Als berufstätiger Mann habe ich tatsächlich den Vorteil, einfach zur Arbeit fahren zu können und zwischen 8 und 14 Stunden kein Kind (und keine Familie) sehen zu müssen. Das sollte man tatsächlich bedenken, wenn einem wieder Satz “aber du bist doch den ganzen Tag zu Hause” auf der Zunge liegt.

Dann hört es aber auch schon auf. Ist es noch lustig zu lesen, wie schwer eine Bahnfahrt mit Kindern ist, finde ich es ganz und gar nicht mehr Lustig, Gewaltphantasien gegenüber Kindern als “normal” abzutun. Vermutlich bin ich in den Augen der Autoren jetzt schon ein “moralisierender Gutmensch”.

Kinderkacke ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe. Natürlich, es ist nicht immer alles ein Zuckerschlecken mit Kindern, aber das konnte man sich auch vorher überlegen, zumindest doch, wenn man Akademiker ist, wie die beiden Autoren mehrmals herausstellen.

Es gibt eine Schlüsselszene, die ein für mich sehr treffendes Licht auf die Autoren wirft: Es wird beschrieben, wie sehr die Kinder von den einfachen Tätigkeiten begeistert sind, Hauptsache es sind große Maschinen, Werkzeuge oder ähnliches in Gebrauch (z.B. bei Straßenarbeiten oder der Müllabfuhr). Die Autorin stellt fest, dass die Kinder diese ganzen Tätigkeiten und die ausführenden Menschen noch wahrnehmen und sie selber nicht mehr. Schön, wenn man ein Leben derart führt, dass man sich nicht mehr fragen muss, warum das ganze überhaupt funktioniert.

Ich kann nach der Lektüre des Buches nicht verstehen, warum das Paar ein zweites Kind bekommen hat.

Ich verstehe allerdings auch nicht, warum jemand Sätze wie

Vor dem Wochenende haben wir immer große Angst, denn da ist die Kita geschlossen.

schreibt. Jemand, der im selben Buch schreibt, er hätte ebenfalls eine Haushaltshilfe.

Vielleicht bin ich nicht empfänglich für die spezielle Art Ironie und Sarkasmus des Buches oder ich erkenne beides nicht. Für mich liest sich das ganze Buch so, als wenn das Leben der Autoren nur noch eine einzige Qual wäre.

Fast jedes Detail des Lebens ist in irgendeiner Weise negativ, andere Sichtweisen sind per se schlecht (z.B. der Wunsch, Wohneigentum zu besitzen).

Mein Leben ist durch die Geburt unseres Sohnes auch nicht einfacher geworden, im Gegenteil. Aber das haben wir uns vorher klar gemacht, dass wir diesen Schritt gehen wollen. Wir wollten ein Kind haben und zwar um des Kindes willen, nicht um unsere Beziehung zu kitten, unseren Sozialstatus zu verändern oder ähnliches.

Ja sicherlich können wir nicht mehr alleine weg, wann wir wollen, ja sicherlich versteht ein 8 Monate altes Baby nicht, dass Mama und Papa auch einmal müde sind und es gibt leider Gottes auch Freunde, die die Anwesenheit eines Babies nicht verstehen, aber Festivals und Saufen oder falsche Freunde sind halt nicht alles im Leben. Und den Schlaf kann man noch früh genug nachholen.

Was persönlichen Freiraum angeht: Wenn jeder etwas tut und mithilft, kann auch jedem der benötigte Raum geschaffen werden.

Vorbilder sind ein Problem: Ich selber muss jetzt, genau wie mein Frau, ein Vorbild sein: Für den Nachwuchs, aber auch für den Partner. Ich will nicht nachher wie das Autorenpaar beschreiben müssen, dass man sich permanent anschreit oder das sogar Geschirr fliegt. Ich muss und will meinen eigenen Jähzorn zum Wohle aller in den Griff bekommen.

Niemand ist perfekt, auch wie nicht und so streitet man sich halt. Es gibt Stresssituationen und es gibt auch böse Worte. Aber wie meine Eltern schon gesagt haben: Diese Streits sollte man nicht mit ins Bett nehmen. Am Ende vom Tag ist es besser, sie beigelegt zu haben.

Woher Vorbilder bekommen? In der heutigen Gesellschaft ist in den letzten Jahren alles im Umbruch. Es gibt eine Generation Praktikum, es gibt viele Mensche, die in Deutschland in ärmsten Verhältnissen lebt und wenn in der letzten Zeit etwas sicher gewesen ist, dann, dass es wenig Sicherheit gibt.

Ich kann auf die Frage keine allgemein gültige Antwort geben. Wir selber versuchen, uns und unserem Nachwuchs die Sicherheit und den Rückhalt zu geben, die man “draußen” scheinbar nicht mehr bekommt. Ich möchte, dass mein Sohn in einer Welt aufwachsen kann, in der ich auch gerne Leben würde.

Vielleicht findet man Vorbilder dort, wo einige Menschen sie am wenigsten vermuten, zum Beispiel in Helge Schneider. Helge Schneider ist mittlerweile 6 facher Vater und unter anderem den Satz geprägt “Kinder müssen frech sein.” (Helge in der Main-Post). Dort heißt es weiter:

Von mir kommt der Satz „Kinder müssen frech sein“. Nicht böse, aber frech. Dazu stehe ich auch, immer wieder. Wenn ein Kind frech ist, dann ist man manchmal auch genervt, klar, aber dann fällt mir immer wieder ein, dass ich ja gesagt habe, die sollen frech sein. Wobei man sich natürlich nicht tyrannisieren lassen sollte. Die können ja noch nicht so gut diskutieren und wollen durch ihr Geschrei jemanden dazu zwingen, das zu machen, was sie haben wollen. Aber dann muss man die auch manchmal schreien lassen und eben kein Bonbon geben. Sonst wird das immer schlimmer, und eines Tages wollen sie den roten Sportwagen.

Recht hat er.

Noch besser gefällt mir allerdings seine Aussage in der Reihe Deutschland, Deine Künstler:

Kinder und Hunde ist eine Lebenssituation, das muss brauchse gar nicht zu lernen, das ist einfach dann da, dann muss man das machen. Nicht immer dieses “Ach Du Schreck, was mach ich nur, ich hab ja gar keine Zeit für mich”. Thomas Mann konnte sich 6 Monate im Dachzimmer verschließen und Frau und Kinder waren unten, die durften nicht hoch. So eine Scheiße mache ich erst gar nicht mit.

Ich wünsche den Autoren, dass ihre Kinder das Buch besser verstehen oder hilfreicher finden, als ich es getan habe, wenn sie eines Tages lesen können und sich für die Arbeit von Mama und Papa interessieren.

Dieser kleine Artikel soll kein Hassbrief sein, er repräsentiert nur eine Meinung, genau wie das Buch “Kinderkacke” eine Meinung repräsentiert, die ich allerdings nicht teile.

Edit: In der Welt kann man sich selber einen Eindruck machen, bei Amazon kann man das Buch kaufen.

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21. Juli 2010

Tram – Esmeralda

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Tram - Esmeralda Cover

Mit Esmeralda erscheint in den nächsten Tagen das Debütalbum der jungen Freiburger Band Tram. Tram aus Freiburg ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Duo aus Paul Anderson und Nick Avery, die zwischen 1998 und 2002 ebenfalls Indie Rock zusammen gespielt haben. Esmeralda ist ein klassisches Rockalbum, mal roh, mal progressiv, aber immer energiereich. Der raue Gesang gefällt mir sehr gut, klingt er einmal gerade nicht nach “junger Punk/Rockband”.

Die Band bedankt sich im Booklet ausdrücklich beim Designer, der das wunderbare Package gestaltet hat: “[...] das alleine schon Anreiz genug ist, das Album zu kaufen [...]“. In der Tat, die Verpackung und das Booklet sind für ein Debütalbum außerordentlich ansprechend und gut gestaltet.

Das Album wird wie folgt angepriesen und ich kann mich dem tatsächlich anschließen:

Tram – dieser Name steht für einen zwei-jährigen Spurt vom Frischling der Musikwelt zu einem mehr als ernstzunehmenden Act im Musikzirkus. Nach über 100 Konzerten, u.a. als Support von Itchy Poopzkid (D), Zebrahead (UK), Enter Shikari (UK), Die Happy (D) oder den Emil Bulls (D), wurden TRAM im November 2009 vom Label T-Recs Music unter Vertrag genommen.

Am 23. Juli 2010 erscheint nun der mit Thimo Strobel (Itchy Poopzkid, Livingston, Die Happy) produzierte erste Longplayer “Esmeralda“ mit als neuer, wegweisender Meilenstein der jungen und erfolgshungrigen Band.

Einfach mit der Tür ins Haus fallen statt höflich anzuklopfen… musikalisch irgendwo zwischen Beatsteaks und den Foo Fighters auf einer Überdosis Speed versüßen sie ihre Musik mit einer dicken Zugabe Eagles of Death Metal. Extrem tanzbar, rotzig und immer ehrlich.

Ein Bild von den Jungs kann man sich mit dem Video zum Song Soulmates, Friends and Bitter Ends machen, in das am 23.07 erscheinende Album kann man hier schon jetzt reinhören. Darüber hinaus ist Tram unter TramTramTram im Web vertreten.

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Konzerte & Tourneen...

Neulich gehört...

  1. A-ha - Forever Not Yours
  2. A-ha - Crying In The Rain
  3. A-ha - Stay On These Roads
  4. A-ha - Hunting High And Low [Remix]
  5. WDR 2 Kabarett - WDR 2 Kabarett: Volker Pispers (Sendung vom 31.08.10)
  6. Anna Katharina - In der Halle des Bergkönigs
  7. Anna Katharina - Captain Islay
  8. Aerosmith - Dream On
  9. Bela B. - Leave [Acoustic Version feat. Lula]
  10. Bela B. - Chocolate For The Tears [feat. Diane Lemonbaby]