7. August 2010

5 Jahre

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Schon wieder ein Post mit einem Zeitraum im Titel: 5 Jahre.

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07. August 2008   07. August 2009   07. August 2010

Vor 5 Jahren habe ich im August 2005 mein Projekt Daily Fratze begonnen. MC Winkel hatte damals die Idee, nachdem er einige amerikanische Fratzenschneider gesehen hatte. Mittlerweile haben einige Menschen diese Idee aufgegriffen und mit Daily Booth hat es neulich sogar ein Network zu diesem Meme in die L.A. Times geschafft.

Über Daily Fratze wurde ebenfalls häufig berichtet. Das schöne Interview auf 1Live ist leider wegen dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag nicht mehr im Netz zu finden (Mehr Informationen über den Unsinn, warum öffentlich-rechtliche Sender ihre mit unseren Gebühren finanzierten Archive löschen müssen, findet ihr hier), meinen Artikel im Railsway Magazin habe ich zum Glück selber archiviert.

michael@dailyfratze 2005

2005 (Klicken zum Vergrößern)

Ich sehe uns (die Idee “tägliche Fratze” im allgemeinen und mein persönliches Projekt im speziellen), zusammen mit den Twins und Markus, als Pioniere dieser Idee, zumindestens im deutschsprachigem Raum.

Von den damaligen Fratzenschneidern sind, wenn ich das richtig überblicke, außer MC Winkel und mir selber keiner mehr übrig geblieben.

Bereits Anfang 2004 hatte ich einige Bilder im stillen Kämmerlein gemacht, aber kurz darauf das Interesse wieder verloren. Diesmal wollte ich es “richtig” machen und entwarf ein erstes Skript, das mir die Aktualisierung der Seite sehr einfach machte.

michael@dailyfratze 2006

2006 (Klicken zum Vergrößern)

Im September 2005, im ersten Monat Daily Fratze, gab es für mich ein einschneidendes Erlebnis: Ich erkrankte an Krebs und einer meiner ersten Gedanken war: “Toll, das war es also mit einem langen, täglichen Fotoprojekt”.

Wie man sieht, ist alles anders gekommen. Mittlerweile habe ich meine langjährige Freundin geheiratet und habe eine tollen Sohn. Alles das und viel mehr habe ich in den vergangenen 5 Jahren auf Daily Fratze dokumentiert.

Für mich steht fest: Hätte ich einen Tag vergessen, wäre das Projekt für mich beendet gewesen.

michael@dailyfratze 2007

2007 (Klicken zum Vergrößern)

Daily Fratze ist seit langem schon nicht mehr “meine” tägliche Fratze, sondern eine kleine, aber feine Community, die ich lange vor Daily Booth und Daily Mughshot aufgebaut habe. Sicherlich, in Zeiten von sozialen Netzwerken mit Millionen von Usern klingt es vermessen, bei rund 30 aktiven Teilnehmern noch von Netzwerk zu sprechen, aber ich tu es trotzdem.

Bei Daily Fratze habe ich das gute Gefühl, die Leute dort tatsächlich als Freunde bezeichnen zu können und diesen Begriff nicht inflationär zu gebrauchen. Wenn ich dafür einen Beweis bräuchte, so müsste ich mir nur die bisherigen Daily Fratze Treffen noch einmal ansehen: 2007, 2008 und 2009.

In einem langem Telefongespräch in den letzten Tagen viel das Wort “Vertrauen”. Ich fand das richtig toll: Man hat sich kennen gelernt und vertraut sich.

michael@dailyfratze 2008

2008 (Klicken zum Vergrößern)

5 Jahre ein tägliches Foto. Was es mir gebracht hat? Ich habe ein für mich sehr wertvolles, visuelles Tagebuch geschaffen, ich habe tatsächlich echte, neue Freunde kennen gelernt und ebenfalls wertvolle Erfahrungen gemacht, sei es jetzt technischer Natur (Entwicklung einer komplexen Webanwendung und Administration verschiedener Linuxserver, Skalierung und Backup) als auch sozialer Art.

Wird es weitere 5 Jahre geben? Sicherlich. Für mich besteht keinerlei Grund, das Projekt abzubrechen, ganz im Gegenteil. Mein Leben hat in den letzten Monaten mit und durch meinen Sohn ein ganz neues Tempo aufgenommen und ich bin sehr froh, das in dieser Form für uns dokumentieren zu können.

Das einzige, das ich manchmal etwas schade finde, dass Daily Fratze für mich einen super Funktionsstand erreicht habe und die Neuentwicklung zur Zeit etwas gebremst ist. Aber anderseits, in den letzten Woche fehlte mir sogar die Zeit, mich intensiver mit Rails 3 zu beschäftigen. Und was das Layout angeht: Ich CSS Legastheniker bin immer sehr froh, wenn ich etwas funktionelles erstellt habe und das muss dann meistens mehrere Jahre herhalten (siehe Planet-Punk ;) ).

michael@dailyfratze 2009

2009 (Klicken zum Vergrößern)

Stichwort Privacy: Am heutigen 7. August stehen 1827 Bilder von mir im Internet. Diese Bilder habe ich allerdings sehr bewußt ins Internet geladen. Einige Bilder sind dabei, auf denen ich mich zum Beispiel gerade gut auf einem Musikfestival amüsiere oder wo ich gerade ein Bier in der Hand habe. Wenn diese Bilder mich bei einem potentiellen Arbeitgeber diskriminieren würden: So sei es halt. Einzelne Bilder sind nur ein Ausschnitt des Ganzen und das Ganze ist ebenfalls dokumentiert.

Sollte ich es irgendwann leid sein, so habe ich das beruhigende Gefühl, dass die Originale der Bilder alle auf meinem Server gehostet werden und ich sie von jetzt auf gleich löschen kann und mir auch sicher sein kann, dass sie gelöscht sind. Sicherlich wird es im einen oder anderen Googlecache Kopien geben, aber das nehme ich in Kauf.

Letzten Endes gilt: Wenn ich nicht möchte, das sich im Internet etwas verbreitet, dann darf ich es erst gar nicht einstellen und so bin ich auch bei der Bildauswahl vorgegangen.

Eine Ausnahme von der Regel gibt es natürlich immer: Auf Youtube ist ein Video der ersten 1000 Tage Daily Fratze seit Mai 2008 verfügbar: 1000 days.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin froh, dieses Projekt für mich und für einige andere Fratzenschneider ins Leben gerufen zu haben. Mein Leben wurde dadurch bereichert und ich hoffe, es geht einigen anderen auf Daily Fratze genauso und sie werden sich in einigen Jahren über ihr “Tagebuch” genauso freuen.

michael@dailyfratze 2010

2010 (Klicken zum Vergrößern)

An dieser Stelle Danke und viele Grüße an alle, die mein Projekt Daily Fratze auf die eine oder andere Art unterstützen, mitmachen oder einfach nur zuschauen. Mehr dazu im entsprechenden Post 5 Jahre auf Daily Fratze selber.

Falls jemand Lust hat, in irgendeiner Form über Daily Fratze zu berichten, ich stehe jederzeit gerne zur Verfügung.

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1. Juli 2010

181 Tage

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181 Tage: Ein halbes Jahr.

6 Monate, in denen ich mich manches mal gefragt habe, wo denn bitteschön für 2010 die Resettaste versteckt ist.

Das Jahr fing mit einem nicht bestellten Pool im Keller unseres Neubaus denkbar beschissen an. Es war ein sehr schlechtes Gefühl, wenige Tage nach Zahlung der Kaufsumme festzustellen, dass bei der Abdichtung des Keller mehr als nur ein bisschen geschlampt wurde.

Im Januar habe ich dann einige Stunden mit dem leeren von Bautrocknern und dem Leerschöpfen von Lichtschächten verbracht. Das reinste Vergnügen, wenn zu Hause eigentlich gerade so ein lieber Zwerg auf einen wartet.

So warm wie es jetzt ist, so kalt war es in den ersten Monaten des Jahres. Anfang Februar war es dermaßen glatt, dass in Aachen kein Bus mehr fuhr.

Während wir uns im Januar und Februar natürlich um unseren 2 Monate alten Sohn kümmern mussten, haben wir nebenbei noch den Innenausbau des Hauses fertig gestellt. Manchmal braucht es nur Herausforderungen und man entdeckt ungeahnte Talente. Wer hätte schon von mir gedacht, dass ich mit Werkzeugen und Material bewaffnet Fußboden verlege, Möbel zusammen baue, Lampen und dergleichen installiere? Ich nicht…

Mich wundert nach wie vor, dass man für einen sechs stelligen Betrag so wenig Leistung erwarten kann. Letzten Endes ist fast immer das gemacht wurden, was wir wollten, aber nicht ohne Diskussionen, ohne Rennerei und dergleichen. Ich bin enttäuscht von der Baufirma. Ich hätte nicht gedacht, dass zwei so große Firmen an allen Ecken sparen. Es ist kein Wunder, dass z.B. Handwerker aus dem hohen Norden nicht übermäßig motiviert sind, in Aachen zu arbeiten… Zumal sie vermutlich bei den Ausschreibungen die günstigsten waren.

Im Februar mussten wir deswegen bangen, ob wir überhaupt einziehen konnten oder nicht: Ein Zugang zu unserem Haus war quasi nicht vorhanden, über die Schlammgruben, vorbei an metertiefen Gruben, in denen mal Lichtschächte waren, mussten wir über rutschige Europaletten klettern. So war der Umzug dann auch relativ abenteuerlich. Glück für uns: Der Umzugstag war der einzige trockene Tag in dieser Woche.

Wir sind ja durchaus nicht das erste Mal umgezogen und normalerweise ist ja auch immer alles relativ schnell fertig. Das ändert sich aber, sobald ein kleines Baby im Haus ist… Wir haben quasi den ganzen Februar und Teile vom März gebraucht, bis es innen halbwegs wohnlich war.

In der Zwischenzeit haben wir uns darum bemüht, dass es unserem Anton gut ging und ich denke, das ist uns auch gelungen.

März. Einer der letzten kalten, frostigen Tage. Ich fahre morgens noch eine Runde MTB und nachmittags wollten wir spazieren gehen. Ich glaube, es war sogar das erste Mal, das wir seit dem Umzug ein Wochenende nichts gemacht hatten. Was passiert: Christina rutscht auf einer Eisschicht aus und bricht sich den Ellbogen des rechten Armes.

Wunderbar. Anton war zu diesem Zeitpunkt 3 Monate alt und wurde noch voll gestillt. Und gewickelt (das jetzt auch noch ;) ). Und alles. Auf einmal sieht die Planung der nächsten Wochen ganz anders aus. Ich war auf einmal auch Krank geschrieben, habe danach Urlaub genommen, Christina hat bei Schwiegermutter übernachtet und irgendwann nach 3 Wochen war es möglich, eine Haushaltshilfe zu bekommen.

Auch da gab es erst eine Enttäuschung. Die junge Dame, die zuerst kam, war nur wenige Stunden zu spät am ersten Termin und erschien danach gar nicht mehr. Wir warten seitdem auf die Rückgabe eines geliehene Schirmes und eine Erklärung für dieses Verhalten. Die ältere Dame, die danach eingesetzt wurde, war wenigstens zuverlässig, nur ist es schon seltsam, auf einmal auf einen dritten angewiesen zu sein, wenn man gewohnt ist, sein Leben selbstständig zu führen.

Die 5 Wochen Gips gingen auch irgendwann vorbei. Um es nicht langweilig werden zu lassen, ließen wir uns mit einer Alsdorfer Gartenbaufirma ein. Meine Nachbarn wollten die günstigsten und da wir die Einfahrt haben zusammen machen lassen, musste ich da mit ziehen. Leider ist es auch nur billig geworden, was aber noch nicht das Schlimmste war. Ich hätte nicht gedacht, dass es Handwerker gibt, die zahlende Kunden am Telefon bedrohen, nur weil man es wagt, Rückfragen zu stellen. Aber man lernt ja nicht aus. Alles in allem dauerte es mehr als einen Monat, eine Terrasse, einen Hauseingang und eine Einfahrt herzustellen… Das Ergebnis: Weiterempfehlen kann und werde ich diese Firma nicht.

Da es danach dann fast so aussah, als ob es langweilig würde, musste meine Mutter Anfang April mit einer schweren Entzündung des Auges ins Aachener Klinikum. Nun muss man wissen, dass dieses Auge in den 1980ern bereits gelasert wurde, da sie damals eine Netzhautablösung darin hatte. War wohl damals eine spektakuläre Operation. Jedenfalls hat sich mehr als 20 Jahre später der ganze Mist entzündet und nun musste ein ganzer Haufen Zeug geflickt werden. Gerade das, was man nach dem Stress der letzten Wochen gebrauchen konnte..

Erwähnte ich, dass meine Mutter ebenfalls umziehen wollte? Hat sie dann auch letzten Monat getan. Und ja, die OP ist gut verlaufen, ein Glück.

Der Juni 2010 war für mich dann einer der besten Monate in diesem Jahr. Wir haben uns in unserem “Garten”, dem winzigen Handtuch, bestätigt, was mir wider Erwarten großen Spaß gemacht hat und wir haben zum ersten Mal zu dritt Urlaub gemacht.

Ich würde wieder ein Haus kaufen. Es ist ein gutes Gefühl, der Bank das Geld zurückzuzahlen und nicht einem Vermieter zu geben. Auch mit der Qualität des Hauses bin ich im großen und ganzen zufrieden. Es ist sicherlich weniger schief gelaufen, als bei anderen Bauträgermaßnahmen, aber meine Erwartung war dennoch eine ganz andere. Im Grunde genommen hätte man alles selber organisieren bzw. selber machen müssen, aber dann würde ich jetzt aus der Anstalt bloggen. Der Spruch, das man das erste Haus für seinen Feind, das zweite für seinen Freund und das dritte für sich selber baut, enthält wohl doch ein Stück Wahrheit.

Der Zeitpunkt war falsch gewählt. Wir dachten, das Haus würde pünktlich fertiggestellt. Man könnte termingerecht seine eigenen Arbeiten machen und müsste dann einfach nur seine Möbel in die Bude stellen. Letzten Endes haben wir damit fast 6 Monate verbracht. In dieser Zeit haben wir uns zwar auch intensiv um unseren Sohn gekümmert, aber ich hätte die Zeit gerne unbeschwerter genossen. Für Christina gilt das selbe: Ehe man sich versieht, sind 6 Monate Elternzeit rum…

Ich bin gespannt, was das restliche Jahr für uns bereit hält. Letzten Endes sehe ich die erste Jahreshälfte dennoch als positiv an: Wir haben viel zusammen gemacht und geschafft. Man merkt, das Tiefphasen auch immer wieder vorbei gehen. Manchmal später, manchmal früher. Schlussendlich spiegelt man das in seinem Leben wieder, was man denkt und wie man fühlt…

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30. Mai 2010

10 Jahre

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Hier stand bis gerade ein Entwurf, wie ich darüber gestolpert bin, dass mein erster Festivalbesuch mit Guido bereits 10 Jahre zurück liegt. Ja, es ist verdammt lang her, ja, es ist verdammt viel in der Zwischenzeit passiert, aber verdammt noch mal, wenn ich wirklich einmal anders bin, ist das heute noch scheißegal!.

Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran.
Und erst dann werde ich erzählen,
was früher einmal war.

Ich werde immer laut durch’s Leben ziehn,
jeden Tag in jedem Jahr,
und wenn ich wirklich einmal anders bin,
ist das heute noch scheißegal!

DTH – Wort zum Sonntag

Den Post gibt es jetzt trotzdem, auch wenn er für Außenstehende vermutlich weitestgehend sinnlos ist, ich mag nicht wieder einen Entwurf löschen:

Manchmal muss man auch mal das richtige Lied im richtigen Moment anmachen und sich nicht tiefer in schlechte Stimmung reinreiten lassen.
Warum sollte ich 10 Jahren hinter her trauern, die dazu geführt haben, dass ein Identitätssuchender 20-Jähriger heute ein erfolgreicher Softwareentwickler und glücklicher Vater ist? Warum sollte ich alten und neuen Neidern, die Christinas und mein Leben, unsere Einstellungen nicht verstehen, Raum in eben jenem einräumen?

Die letzten 10 Jahre waren gut, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt, aber immer sinnvoll. In dem Sinne überspringe ich die alten Anekdoten, ärgere mich nicht über Menschen, die ich eh nicht ändern kann und mache mir ein Bier auf, trinke auf 10 Jahre Planet-Punk, 10 Jahre positive Entwicklung und auf alles Neue, das vor mir liegt.

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2. April 2010

Mich verfolgt…

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…meine eigene Scheiße:

Unser Knorkatörchen

Unser Knorkatörchen ist allerdings in der Tat ein Sonnenschein und ich freu mich jeden Tag über ihn…

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26. März 2010

Blogrevival

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Kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich in dieser Woche mit diesem drei Posts verfasst.

2007 waren es 268 Posts, 2008 immerhin noch 139, 2009 nur noch 42. Nicht, dass ich Qualität durch Quantität ersetzen möchte, ich möchte nur diese Blog nicht ganz einstauben lassen



Für den Anfang habe ich einen Beitrag für Das Setup vom Admartinator geschrieben, das unter dem schönen Titel

Michael Simons – bikender Informatiker, tägliche Fratze und Familienvater

veröffentlicht wurde. Dort erzähle ich ein bisschen über meine Arbeit und insbesondere über das Setup, sprich über Hard- und Software, die ich dabei nutze.

Ich werde weiterhin über Musik schreiben, aber insbesondere möchte und werde ich die noch verbleibenden 3 Leser mit Familienkram langweilen, z.B. über Erfahrungen mit überquellenden Windeln und einem sehr coolen Sohn, der sich jetzt schon auf Papas Bike-Trainings-Camp freut ;)

In dem Sinne, auf ein restliches 2010, das hoffentlich etwas problemloser weiter geht, als es angefangen hat.

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31. Dezember 2009

2009. And gone.

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Inspiriert von Adastras Jahresrückblick:

6495km auf dem Fahrrad, 29 Bücher gelesen, 9137 Songs gehört, 1803 Tweets, 365 Fratzen. Und was war sonst noch so?

Januar

http://dailyfratze.de/michael/2009/1/1
  • 2009 fing für mich mit einem riesigen Kater an… Etwas, das mir 2010 nicht passieren wird.
  • Ich habe versucht, mein Leben mit einem handschriftlichen Planer zu organisieren, was grandios fehlgeschlagen ist.
  • Für André und mich eine 2-wöchige AIDA Themenreise “Bikecamp” in der Karibik gebucht, der Plan war im November und Dezember jeden Tag auf einer anderen Insel zu biken.
  • Trotz eisiger Kälte bin ich auch im Schnee und Matsch Mountainbike gefahren, allerdings hat dort anscheinend meine diesjährige Pechsträhne angefangen: Ich glaube, insgesamt 10 oder 11 Platten und einige idiotische Stürze.
  • Nach fast 5 Jahren mal wieder eine neue Brille gekauft.
  • Das erste Mal wirklich über ein neues Jobangebot nachgedacht… Wer hätte gedacht, wie sehr sich mein Leben einige Monate später so oder so ändern würde
  • Das erste Mal Volker Pispers live gesehen.

Februar

http://dailyfratze.de/michael/2009/2/8
  • Olympus sponsort eine wasserdichte Outdoorkamera, die mich seit Februar begleitet
  • DailyFratze wird eine eingetragene Wortmarke und zieht nach 2 Jahren auf einen neuen Server um.
  • Nach 2006 das erste mal wieder eine beträchtliche Anzahl Tumormarker im Blut gehabt. Der Wert stellte sich schlussendlich als Laborfehler heraus, bis dahin waren aber wieder einige graue Haare hinzugekommen.
  • Ich freue mich, Adastra und Lea in Köln zu treffen

März

http://dailyfratze.de/michael/2009/3/12
  • Ich treffe zum ersten Mal Oliver, sehr witziger Morgen mit Frühstück und Bier.
  • Ich fange mit der Vorbereitung für die Ausbildereignungsprüfung an, meine Firma will in Zukunft ausbilden.
  • Wir denken über Kinder nach und können es kaum glauben, dass wir schon bald darauf wissen, dass wir Eltern werden.
  • Die geplante Fahrradreise wird daraufhin natürlich abgesagt. Gute Reiserücktrittsversicherung.
  • Tina und ich planen einen kurzen Urlaub über Ostern in Dresden, nachdem in Domburg so gut wie alles voll war.

April

http://dailyfratze.de/michael/2009/4/9
  • Ich gehe seit Jahren das erste Mal wieder in den Zirkus. Super schöner Tag.
  • Die schriftliche Prüfung der Ausbilder: Interessant.
  • Eine scheinbar endlos lange Autofahrt bringt uns nach Dresden.
  • Zusammen mit André falle ich in den Waldgeist im Taunus ein und wir freuen uns über kleine Schnitzelchen.
  • Von Frankfurt aus direkt weiter nach Mainz zur JAX 2009.
  • Der April endete für mich mit einer katastrophalen Erkältung. Lange vor der Schweinegrippe. Hah!

Mai

http://dailyfratze.de/michael/2009/5/10
  • Freue mich sehr, mit meinem alten Festivalfreund Daniel auf ein Schandmaul Konzert zu fahren
  • Mit dem Buch Mountainbiken in der Eifel durchkämen Andi und ich die Eifel.
  • Christinas Bauch wird schon ein bisschen runder und wir fangen an, es der Familie zu erzählen, es sind erstaunliche Reaktionen dabei.
  • Die Prüfung zum Ausbilder lief super.
  • Der schönste Urlaub dieses Jahr: Spontan beschließen wir, am Monatsende doch noch nach Domburg ans Meer zu fahren.

Juni

http://dailyfratze.de/michael/2009/6/18
  • Der letzte Monat 2009, in dem wir wirklich Urlaub gemacht haben: Eine Woche AIDAvita im östlichen Mittelmeer. Kreta, Istanbul, Volos, Athen und Mykonos. Ein Traum nach dem total verregnetem Monatsanfang und eine Wohltat, nach dem ich noch das Wochenende vorher durchgearbeitet hatte.
  • Es ist schon ein Jahr her, dass Christinas Großvater starb. Die Zeit fliegt.
  • Runter vom Schiff, rauf aufs Schiff. Allerdings nur auf ein Plattboot. Die Enerko lädt ein zum Betriebsausflug. Einer der besten bisher.

Juli

http://dailyfratze.de/michael/2009/7/11
  • Im Juli fahre ich zufällig durch ein kleines Neubaugebiet und kann mich direkt für die schönen Doppelhaushälften begeistern. Erste Diskussionen zu Hause.
  • Wir sind mehrfach in der Eifel, Baden im Rursee… Wunderbar.
  • Christinas 28. Geburtstag
  • Jan organisiert in Stollhamm ein schönes Fratzentreffen
  • Viele Gespräche mit Banken
  • Ich freue mich wahnsinnig, mit Michael seine Hochzeit zu feiern. Passt so schön, da Christina und ich uns einige Wochen vorher entschlossen hatten, im August zu Heiraten.
  • Ende des Monats stürze ich mit dem Mountainbike so schön ein einen Graben, dass ich die Schmerzen in der Schulter bei kalt-feuchtem Wetter immer noch spüre.

August

http://dailyfratze.de/michael/2009/8/6
  • Rad am Ring, der Hammer! Unglaublicher Spaß, mit dem Rad durch die grüne Hölle am Nürburgring zu rasen.
  • Ja!. Nach fast 10 Jahren geheiratet. Hätte ich nicht mit gerechnet.
  • Fast zwei Wochen haben wir im August mit der Angst gelebt, dass Christina eine Schwangerschaftsgestose bekommen hätte. Das war in keiner Weise eine gute Zeit.
  • Das zweite “Ja-Wort” gebe ich im August beim Notar… Wir haben tatsächlich eine Doppelhaushälfte gekauft, was wir am nächsten Tag bei einem anderen, alten Freund begiessen.
  • Im August erscheint mein Artikel über DailyFratze im mittlerweile leider eingestelltem RailsWay Magazin.
  • Es gibt ein neues Auto: Nicht für mich, sondern für meinen Sohn. Meine ersten Schritte im Babymarkt und Fassungslosigkeit über die Preise von Kinderwagen.

September

http://dailyfratze.de/michael/2009/9/21
  • Viel zu viel Zeit in Möbelhäusern verbracht. Küche, Schlafzimmer und Zeugs.
  • Ich wurde 30 am 21. und habe das eine Woche später mit vielen Freunden ordentlich begossen. 2 sehr schöne Tage.
  • Nach der Party weiß dann auch so ziemlich jeder, dass wir ein Kind erwarten. Ich freue mich sehr darüber, dass sich alle anderen freuen.

Oktober

http://dailyfratze.de/michael/2009/10/30
  • Damit ich derjenige bin, der es erzählt gibt es auf DailyFratze ein erstes Bauchfoto
  • Im Oktober habe ich fast jeden Tag mit schönem Wetter zum Radfahren genutzt.
  • Ich freue mich darüber, wie schnell das Haus wächst.
  • Endlich sehe ich auf einer Dienstreise zur EnBW mal etwas mehr von Stuttgart, danke Wuselich
  • Zum Monatsende wurde in der Firma eine Brauhaustour in Köln organisiert und am 31. fahre ich folgerichtig mit einem riesigen Kater Fahrrad.

November

http://dailyfratze.de/michael/2009/11/23
  • Der Monat fängt mit einer Augenmigräne ausgesprochen beschissen an, nach einigen intensiven Lichtblitzen sehe ich auf einem Auge nichts mehr. Das geht wieder vorbei, der Schock bleibt trotzdem.
  • Unser Geburtstermin rückt näher und wir besuchen einen Geburtsvorbereitungscrashkurs. Leider wurde es für mich ein Crashkurs im Wortsinne, da ich auf der Toilette einen Kreislaufzusammenbruch hatte und mir die neue Brille in diverse Teile zerlegt habe.
  • Im November habe ich sehr, sehr viele Maler kennen gelernt. Jeder erzählt etwas anderes, wie Wände behandelt werden müssen. Das Thema Maler wird mich noch bis ans Jahresende verfolgen.
  • Ich gehe mit 30 Jahren das erste Mal Bowlen und habe jede Menge Spaß dabei.
  • Adastra besucht Freunde in Aachen, ich fand es toll, sie dieses Jahr ein zweites Mal zu treffen.
  • Zwei Leute versuchen, zu einem Gossip Konzert zu kommen
  • Zum Ende des Monats wird das Warten allmählich aber sicher anstrengend.

Dezember

http://dailyfratze.de/michael/2009/12/10
  • Der errechnete Geburtstermin verstreicht… Wir werden nervöser.
  • 3 Tage später, nach einer 16 stündigen Geburt können wir unseren Sohn Anton begrüßen. Ich habe selten etwas krasseres oder schöneres erlebt und freue mich über meine kleine Familie.
  • 3 Wochen Urlaub im Dezember vergingen wie 3 Tage: Nachdem wir das Krankenhaus verlassen hatte, hörte das Familienspielen auf und es wurde “Ernst”.
  • Wir bekamen unseren Hausschlüssel und ein nicht wirkliches fertiges Haus. Frust macht sich breit: Termine können nicht mehr gehalten werden, alles verschiebt sich.
  • Weihnachten feierten wir dieses Jahr mit eigenem Christkind. Bis zum Tag selber war mir gar nicht klar, dass jetzt schon Weihnachten ist. Mein Zeitgefühl war und ist vollkommen hinüber.
  • Ich habe das erste Mal seit 5 Jahren zwischen den Tagen gearbeitet und am Ende des Jahres darf ich feststellen, dass in meinem neuen Keller das Wasser 4cm hoch steht. Ein selten dämlicher Jahresausklang und vielversprechender Stress für 2010.

Alles in allem war 2009 ein sehr gutes Jahr. Mir sind viele, viele gute Dinge passiert. Die Sachen, die wir selber gemacht haben, sind fast alle gut bis sehr gut gelaufen. Einige Dinge, die wir anderen anvertraut haben, sind grandios in die Hose gegangen. Gesundheitlich hoffe ich, dass 2010 für Christina und mich besser laufen wird.

2009 wurden alte Freundschaften wieder belebt und neue geschlossen. Ich wünsche mir, dass ich diese Freundschaften vertiefen und ausbauen kann. Die ganzen lieben Menschen um uns herum haben mich sehr bewegt. Für mich einer persönlichen Höhepunkte dieses Jahr.

Zum Abschluss zitiere ich einen Tweet

Wenn ihr ein gutes Jahr hattet, gebt ihm einen würdigen Abschied! Wenn ihr ein schlechtes Jahr hattet, feiert dass es endlich vorbei ist!

In diesem Sinne wünsche ich jedem, der hier noch liest alles Gute für 2010!

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Aktuelle Kategorie: Das Leben

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  2. A-ha - Crying In The Rain
  3. A-ha - Stay On These Roads
  4. A-ha - Hunting High And Low [Remix]
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  6. Anna Katharina - In der Halle des Bergkönigs
  7. Anna Katharina - Captain Islay
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  9. Bela B. - Leave [Acoustic Version feat. Lula]
  10. Bela B. - Chocolate For The Tears [feat. Diane Lemonbaby]