Macabre, Weert, Netherlands…

… oder wie 2 Deutschen in einem holländischen Club gezeigt wurde, wie man richtig kifft

Flyer

Sorry for the dutch people, although I live near the boundary, my dutch is very, very bad and i’m too tired, to write the entire shit in english… so enjoy the pics or learn german ;-)

Macabre haben seinerzeit in Wermelskirchen gerockt, sie haben in Wacken geregelt wie jeck und darum war es uns auch die weite, weite Anreise in die Niederlande wert, Macabre noch einmal zu sehen. Immerhin, 2 Stunden Fahrt insgesamt. Und die Rückfahrt war gar nicht mal so einfach, wenn man 4 Stunden lang in einem holländischen Club verbracht hat, in dem die Holländer das deutsche Verhältniss zwischen Grass und Tabak in ihren Joints mal einfach rumdrehen…. Ich hab dann mal lieber die Finger davon gelassen, ich glaub, ich hätt’s nicht überlebt.

Kurze Anekdote zur Rückfahrt: Ich mach mir das Haargummi aus den Haaren und auf einmal riecht es im ganzen Auto nach Gras… na prima….

Der Schuppen war winzig und so blieb es nicht aus, das man kurz nach dem Reinkommen den Leutchen von Macabre in die Arme lief. Die waren freundlich wie immer… Und dicht wie immer. Vor allen der Sänger. Wir haben die Vermutung, dass die seit letzter Woche seit dem Wacken in Holland waren…

Im Laufe des Abends wurden die Gründe für doch einige arg glasige Blicke offensichtlich… Ein Bier nach dem anderen auf der Bühne, einen Joint nach dem anderen hintendrein. Da will ich gar nicht wissen, was die vor und nach den Konzerten machen… Wie dem auch sein, spielen können sie, alle 3. Dennis the Menace hat trotz unglaublicher Hitze in dem Laden das Kit vermöbelt wie jeck, Corporate Death sparte nicht mit dummen Sprüchen und vor allen sehr gefährlich aussehenden Verdrehen seine Augen und der Bassist hatte nicht nur äusserlich Ähnlichkeit mit Lemmy.

Corparate Death

Nefarious

Aber ich bin zu schnell: Die erste Kapelle spielte irgendwas in Richtung schlechtem Grindcore. Hat mich persönlich weder angesprochen, noch mir gefallen.

Die 2. im Bundel … tja, was war das denn? Grindcore mit teilweise cleanen Vocals? War interessant, gut gemacht und hat gerockt. In folge dessen war auch die Temperatur im Steilflug… schwitz

Erwähnenswert ist im übrigen, dass holländisches Bier, vor allen bei Hitze, nicht nur wie Limo schmeckt, sondern auch genauso läuft… Frag mich immer noch, wo die 2 Bier so schnell hin waren… Egal

Alle zusammen

Nach dem Intro Jeffrey Dahmer and The Chocolate Factory gings dann richtig los mit einem bunten Potpourri aus 4 Alben. Dabei waren Klassiker wie Dog Guts, Hitchhiker, Doctor Holmes, der Song über Ed Gein, Vampire of Düsseldorf, Scrub A Dub Dub und viele mehr.

Und das beste: Das neue Album, “Murdermetal”, kam nicht zu kurz: Zu dem vom Wacken schon bekannten Song über Fritz Harman (oder so ähnlich, jedenfalls der mit dem Hackebeilchen), kamen noch einige weitere Stücke hinzu: Jack The Ripper, The Acid Bath Vampire und ein paar weitere, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnern kann.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend, nur die Hitze in dem Laden war so unterträglich, das selbst Macabre einige Pausen eingelegt haben. Musik war klasse, Stimmung ebenfalls, was will man mehr? Mehr von solchen Shows zu fairen Preisen (8 EUR)!

Mit dem Hackebeilchen, mit dem Hackebeilchen kommt er auch zu dir Mit dem Hackebeilchen, mit dem Hackebeilchen macht er Leberwurst aus Dir

Corparate Death


Teilen

Geschrieben am Samstag, 10. August 2002 von Michael J. Simons in Konzerte und verschlagwortet mit