Taschenkontrolle

Über die wunderbar betitelte Tasche meiner Frau, der “WickelTARDIS”, stieß ich auf die Blogparade “Eltern und Handtaschen” von Susanne und nach dem dezenten Hinweis, ich könne ja auch mal meine Tasche präsentieren, reihe ich mich auch einmal ein, nicht jedoch ohne einen Link zu Michael Kiewigs Taschenkontrolle von letztem September mit ähnlichem Thema.

Ich bin nicht nur zweifacher Vater, sondern pendele nun seit fast 10 Jahren täglich 20km mit dem Rad und habe fast immer ein Notebook dabei. In der Zeit habe ich diverse Rucksäcke ausprobiert und hadere gerade aktuell mit mir, ob ich nicht in den komplett wasserdichten Ortlieb Flight 22 investieren sollte.

Hadern deshalb, weil ich seit einem guten Jahr mit meiner Crumpler Muli Messenger L Courier Tasche sehr zufrieden bin und mir nur die Wasserdichtigkeit fehlt.

Ich finde das Umhängeprinzip mit zusätzlichem Bauchgurt auf dem Fahrrad als sehr angenehm, außerdem komme ich überall sehr schnell dran. Der Muli Messenger hat eine Außentasche mit Reißverschluss, eine Tasche mit Reißverschluss unter dem Deckel, einen großen Innenraum mit einer Einteilung und 3 zusätzlichen, kleinen Taschen.

Die Tasche ist riesig, kann aber mit den Spanngurten gut komprimiert werden. Auf meinem Flug nach San Francisco im letzten Jahr hatte ich sie im Handgepäck dabei und konnte alles, was ich so brauchte (Pulli, was zu knappern, Papiere, Lese- und Spielzeug) wunderbar verstauen.

Was ist im Alltag da drin?

Meine Alltagstasche

In der oberen Reihe:

  • Die eigentliche Tasche :)
  • Ein Paar Bose Quiet Comfort 25, grandios gute Active-Noise-Canceling Kopfhörer fürs Büro oder die Tage, an denen ich den Bus nehme (ich habe übrigens nicht den exorbitanten europäischen Preis gezahlt, sondern mir sie aus Amerika mitgebracht)
  • Ein kleiner Block und ein Gelstift für Notizen
  • Ein Fotoapparat (eine stoßfeste und wasserdichte Olympus TG2, auch sehr gut für Kinder geeignet) für das tägliche Selfie

Darunter:

  • Eine Dokumentenmappe für Papierkram
  • Luftpumpe, 15er Schlüssel (ich fahre meistens ein Rad ohne Schnellspanner), Taschenmesser, Flickzeug und Minitool, Mantelheber
  • Eine zusätzliche, kleine Einkaufstasche (das blaue Dingen)
  • Ein Überzug für den Fahrradsattel
  • Mein aktuelles Notebook, ein MacBook Pro 13” mit 3Ghz und 16Gb Ram, ein tolles Dingen

Außerdem noch drin mein Telefon (mit dem ich das Foto gemacht habe) und mein wunderbares Aunts & Uncles Portemonnaie:

Meine Portemonnaie

Das ist “in Echt” ein wenig heller. Seitdem ich endlich “den neuen” Personalausweis und auch nicht mehr den “klassischen” rosa Führerschein habe, ist das “Matt (Hunter)” die erste Börse, mit der ich uneingeschränkt glücklich bin: 8 Fächer für Karten im klassischen Kreditkartenformat, 2 Fäche für Scheine und noch diverse Einschübe und trotzdem sehr kompakt.

Wenn ich mit den Kindern unterwegs bin, mache ich es mir einfach und nehme einfach Tinas Wickeleinschub mit:

Meine Alltagstasche Meine Alltagstasche

Dann habe ich aber immer noch genügend Platz für etwas zu trinken oder zu knabbern für die Kinder und mich und teilweise auch noch für Klamotten, die meistens ja kurz nach Verlassen der Wohnung zu warm, zu unbequem oder einfach nur lästig werden :)

Zum Schluss erzähle ich dann noch die Anektdoten zur Tasche meiner Frau weiter: Mit dem ersten Geschenk, einer Aunts & Uncles “Judd” lag ich genau richtig. Leider gefiel mir die Tasche so gut, dass ich sie mir dann selber auch schenkte, was bei Christina nicht ganz sooo gut ankam ;) Zu ihrem Glück allerdings, ist mir die Judd auf dem Fahrrad zu unpraktisch, es fehlt natürlich ein Bauchgurt. Sie sieht quasi noch aus wie neu und wartet auf den Tag, an dem Christinas Tasche den Weg allen Irdischens gehen sollte.

Dann schenkte ich ihr eine weitere Tasche, zur Geburt unseres zweiten Sohnes, ohne die eigentlich bereits gemachte Erfahrung, dass dezidierte Wickeltaschen meistens viel zu groß und unpraktisch sind, zu berücksichtigen.

Ich habe im Alltag auch lieber wenig dabei und Luft nach oben, um unvorhergesehene Sachen zu transportieren. Jede Eventualität kann man sowieso nicht berücksichtigen, einige hingegen schon. Für die bin ich gewappnet :)


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Geschrieben am Donnerstag, 05. Februar 2015 von Michael J. Simons in Blog und verschlagwortet mit