29. Juli 2005

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Freitag
Be human in war times as well…
Fällt mir im Moment so gar nichts zu ein. Auch im inneren Kampf mit sich selber ist es wahrscheinlich besser, menschlich zu sich selber zu bleiben.
Mit diesem fast trübseligen Gedanken endet meine kleine Worlddownfallwoche, leider ohne Feedback. War vielleicht wirklich eine alberne Idee, aber hey, für das sich durch den nicht mehr vorhandenen Sommer auftuende Sommerloch fand ich sie gar nicht mal so übel.
Prost!
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28. Juli 2005

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Donnerstag
Die Woche neigt sich so langsam zu Ende und es gibt immer noch keine neuen Frühstücksfahrtenbilder. Ist ja auch kein Wunder, der Sommer hat Pause gemacht und ich kann nächsten Monat noch oft genug radeln… Vermutlich auch das eine oder andere Mal im Regen. Wir werden sehen.
Bis dahin befinden wir uns hoffentlich noch nicht wieder auf dem Planet der Affen. Man mag es kaum glauben, aber dieses schöne Stück Hirnstürm ist zu Karnevalszeiten in Svens Schiessbude entstanden.
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27. Juli 2005

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…so singen es die Excrementory Grindfuckers, an den Trunkenbold appelierend singt Heino "Karamba, Karacho, ein Whiskey" und erfreut damit das Herz tumber Freunder volkstümlicher Musik. Ist ja an und für sich nicht verwerflich…
Angela Merkel regt sich darüber auf, dass Die Deutschen kein deutsches Liedgut mehr beherrschen. Die CDU möchte Bier als Grundnahrungsmittel für alle Alkoholiker und solche die es werden wollen einstufen.
Mischt man das alles, dann springt Heino in die Breche und möchte als schwarz-braunergelber Volkslied Beauftragter die Republik retten, zu lesen u.a. hier und hier.
Ja ticken die den noch gescheit? Gibt es nicht dringlichere Sorgen, als mit so einem Scheiss die Schmierenblätter im Sommerloch zu füllen? Vielleicht laden wir in die illustre Runde noch so spannende Leute wie Christian Anders, Roberto Blanko und Rex Gildo ein, um den Kreis noch etwas größer und runder zu machen und spamen anschliessend alle Handynummernkombinationen mit den tollen Gassenhauern dieser Spießbürger zu. Hossa!
Now playing: “Ein bisschen Grind muss sein” by Excrementory Grindfuckers, from Guts, Gore & Grind.
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Mittwoch
Musikgeschmacksanalyse.
Über Worlddowfall bin ich seinerzeit erstmal so "richtig" zum harten Metal gekommen. Harter Metal? Unter anderem Death Metal, Grindcore und so’n Zeugs mit Bands wie Macabre, Terrorizer, Napalm Death, Death und ähnliche. Gerade Macabre habe ich einige Male (u.a. mit Worlddownfall) live gesehen, was jedesmal ein Erlebnis der anderen Art war.
Interessant, wie sich damals um 2000 und in den letzten 2 Jahren wieder der Musikgeschmack im kleinen und auch im großen geändert hat. Wurde damals eine Playliste noch von oben genannten Bands und ähnlichem Geknüppel geprägt, sind es heute eher wieder (Hard) Rock, Rock und Punkbands neben elektronischer Musik.
Am Wochenende ist dabei folgende Playliste für laue Sommernächte entstanden:
- Julie Delpy – A Waltz For A Night
- Mariha – Absolutly Entertaining
- Metisse – Boom Boom BA
- Bono – American Prayer [feat. Beyoncé, The Edge & David A. Stewart]
- Pink Floyd – Comfortably Numb
- Brian May – Last Horizon
- Bad Company – Seagull
- Queen – These Are The Days Of Our Lives
- Roger Taylor – Old Friends
- The Cross – Heaven For Everyone
- Roger Taylor – Where Are You Now?
- Dream Theater – Take Away My Pain
- Pink Floyd – Wish You Were Here
- Brian May – Nothin’ But Blue
- Shawn Colvin – When The Rainbow Comes
- Queen – Hammer To Fall [Dortmund, 2005/04/25]
- Free – Wishing Well
PDF Cover zum Download: hier.
Dann habe ich noch eine neue Rubrik in meine Bookmarks aufgenommen. Mittlerweile hat mich auch das Blogfieber erwischt (zumindest lesenderweise) und unter Blogs werde ich in den nächsten Tagen mal einige – meines erachtens – lesenswerte Blogs hervorheben, hoffentlich ohne die Standardblogroll abzuschreiben.
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26. Juli 2005

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Dienstag

Worlddownfall? Was ist das eigentlich? Worlddownfall ist der handgemachte Weltuntergang – Selbstuntergang, hätte ich gerade beinah geschrieben, passt aber auch ganz gut.
The apocalyptic mood expresses itself in the musical action of the band. The listener is attacked by a death metal- and grindcore-bastard, enriched with some classic thrash metal influences. The four-men-combo from Cologne/Germoney is explicitly influenced by bands like Terrorizer (well, what would you expect if you read the name “World Downfall”?), Brutal Truth and Slayer. The lyrics deal with real and up-to-date-problems like the injustice of man towards his own species and his environment. The band distances itself explicitly from the currently growing nazi-asshole-movement which regrettably infected even the so called “scene”.
So what else can be said? With the release of two Promo-CDs they had the chance to play several gigs in Germoney, Belgium, Switzerland and Holland with bands like Macabre, Total Fucking Destruction, Agathocles, Mörser, Desaster and many more. Because of some bad experiences with relying on other people, “World Downfall” decided to release a record themselves and entered the studio in August 2003 to record their first DIY-record “Last Step Before The Fall” to give you an audition of what they are about. If you want to have them for concerts or receive further information, do not hesitate to contact the band!
Das sagt die Band jedenfalls über sich selber. Das erste Mal in Kontakt mit Worlddownfall kam ich übern Sven, "damals" Azubi Kollege im Forschungszentrum Jülich, liebevoll KFA oder Schlafzimmer genannt.
Damals sind so schöne Geschichten wie 10 Pfennig klein? enstanden, die heute (wiedermal) einen Platz unter Essays finden. Viel Spaß.
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25. Juli 2005

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Montag

Alberne Idee, die mir am Wochenende bei einer gemütlichen Tasse Tee zum schmucken Grindcore der Kapelle Worlddownfall kam: Worlddownfall ist die einzige Band, von der ich für jeden Tag der Woche ein T-Shirt habe.
Frei nach Yoko Ono: Ein Lächeln für jeden Tag deines Lebens.
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